M’era Luna 2026 – Sonn­tag

Eingang zum Infield, M'era Luna 2026

Den Sonn­tag­mor­gen haben wir ver­trö­delt: mit Kaf­fee in der Hand geschaut, wer sich so am Wagen vor­bei­be­wegt. Bekann­te gese­hen, gegrüßt, aber es war auch schon fühl­bar, daß es knackig heiß wer­den wür­de.

The 69 EyesSchwer­ste Ent­schei­dung für mich: Then Comes Silence oder The 69 Eyes? Natür­lich haben wir immer mal etwas von ande­ren Bands (in der Wagen­burg) gehört, aber nicht so, daß ich dar­über urtei­len möch­te.
Ich wähl­te The 69 Eyes, weil ich einen rocki­gen Ein­stieg mit den Klas­si­kern “Bran­don Lee”, “Wasting the Dawn”, “Feel Ber­lin”, “Lost Boys” haben woll­te. Und ich wur­de nicht ent­täuscht: der Gig über­zeug­te, auch wenn der Herr Jyr­ki ein- oder zwei­mal zu oft anmerk­te, man sei jetzt das 10. Mal hier. (Aber gut, das ist eine Lei­stung.)

Gemäß unse­rer Ent­schei­dung “Sonn­tag nur Main” blie­ben wir ganz vor­ne ste­hen für L’­me Immor­tel­le. Nach The Beau­ty of Gemi­na am gest­ri­gen Sams­tag der für mich wich­tig­ste Auf­tritt. Son­jas Stim­me – als aus­ge­bil­de­te Sän­ge­rin – ist immer wie­der umwer­fend. Sie gestal­tet Kon­zer­te auch durch Bewe­gun­gen, Gesten, Kon­takt zum Publi­kum, erklä­ren­de Wor­te, wo ande­re ihre Set­list run­ter­schrub­ben. Tho­mas über­nimmt ja meist den Shou­ting-Part, so im Sin­ne von “Beau­ty and the Beast”, wobei mir manch­mal auf­fällt, daß er die Ton­hö­he mit die­sem Shou­ting nicht 100% trifft. Die­ser Auf­tritt beim ML war, was sei­nen Teil angeht, aber deut­lich bes­ser als beim Auf­tritt im Kult­tem­pel. Als dann “Bit­ter­keit” ange­stimmt wur­de, eines mei­ner abso­lu­ten Lieb­lings­lie­der, war ich kurz emo­tio­nal völ­lig neben mir ste­hend. Das Lied trig­gert mich immer wie­der – und dann rasen die Gedan­ken durch den Kopf: der Auf­tritt beim 99er Zil­lo-Festi­val, auch in Hil­des­heim, – mei­ne Gefühls­la­ge damals, der Platz im Leben, den ich hat­te, das Davor, das Danach… “Über­all nur Bit­ter­keit” – das soll­te ich mir mal täto­wie­ren las­sen…
Doch mit “Life will never be the same again” leg­ten die Bei­den noch nach – und ich hät­te das ML abbre­chen kön­nen, weil alles gesagt, äh, gesun­gen war. Nein, das stimm­te so denn doch nicht, s.u.

Die Hit­ze stieg auf gut 34°; wäh­rend L’­me Immor­tel­le muß­te ein älte­rer Mann von den Sanis aus den vor­de­ren Rei­hen her­aus­ge­tra­gen wer­den. Hier paßt auch noch etwas: Lob an die Ord­ner. Ich habe zuvor­kom­men­de Men­schen erlebt, die den Über­blick hat­ten. Wenig spä­ter lag eine Frau links neben der Büh­ne auf dem Boden; sofort ging eine Ord­ne­rin hin, sprach sie an, reich­te ihr Was­ser. Der Kol­le­ge rief Hil­fe per Funk und in weni­ger als drei Minu­ten waren Sanis aus dem Back­stage-Bereich vor Ort. Lob daher auch an die Sanis, die wirk­lich genü­gend zu tun hat­ten, wenn Hit­ze und Alko­hol zusam­men­ka­men.
Ich habe kurz­zei­tig auch mit der Hit­ze gekämpft, aber mit “Was­ser­küh­lung” war es aus­halt­bar.

Flo­or Jan­sen haben wir beim Essen via Lein­wand gese­hen. Sie ist seit 2013 Sän­ge­rin von Night­wish, hier aber mit eige­ner Band und ähn­li­chem Stil, wür­de ich sagen, unter­wegs. Ja, kann man hören, ist nicht mei­ne Musik. Es gibt halt immer so Bands, die ich eigent­lich posi­ti­ver erwäh­nen müß­te, die ich gern ’neben­bei’ hör­te, die ich genoß, ganz klar, aber was ich schrei­be, klingt oft nach ‘war nix’. So war das hier eben nicht – aber auch nicht mehr.

Und in die­sem Sin­ne muß ich über­le­gen, was ich zu Lacri­mo­sa schrei­be. Ich hat­te mich gefreut. Im letz­ten Herbst habe ich ein Kon­zert, für das ich Kar­ten hat­te, aus­fal­len las­sen, weil es mir nicht so gut ging. Dann kam Anne Nur­mis lan­ge Erkran­kung; sie wur­de von Thi­los Nich­te Lara zeit­wei­se ersetzt.
Ich fang mal anders an: Lacri­mo­sa, das sind für mich die Alben zwi­schen “Angst” (1991) und “Elo­dia” (1999). Danach war ich raus, als es immer metal­li­scher wur­de. Ich hör­te wei­ter in Alben rein, ein­zel­ne Titel pack­ten mich, aber an die ersten sechs Wer­ke kam man für mein Dafür­hal­ten nicht mehr ran. Ich weiß, die-hard-Fans spü­ren jetzt schon die­se leich­te Aggres­si­on die Bei­ne hoch­krie­chen. Aber so ist das.
Dann ist es so, daß ich Annes Gesang nie, und Thi­los Gesang oft nicht ver­ste­he, da er in einer Art Sound­brei (und Akzent; Anne) unter­geht. Das ist durch die Jahr­zehn­te so. Von der Song-Aus­wahl gab es für mich genau zwei Höhe­punk­te: Der Mor­gen danach und Allei­ne zu zweit. Irgend­wann nahm mich Cor­ri-May am Arm und mein­te: das brau­che ich nicht hier vor­ne, laß uns mal hin­ten irgend­wo set­zen.

Das war der Moment, in dem ich Lacri­mo­sa als Lieb­lings­band beer­digt habe. Das war’s. Ich wer­de wei­ter­hin v.a. die ersten drei Alben hören, als das schät­zen, was sie für mich sind, aber irgend­wann muß man sich ver­ab­schie­den. Kei­ne wei­te­ren Live-Kon­zer­te.

Nach­trag: Thi­lo ver­such­te sich an der Trom­pe­te. Allein der Ansatz am Mund­stück hät­te bei semi-pro­fes­sio­nel­len Musi­kern schon für Hit­ze­wal­lun­gen gesorgt, wäre das Instru­ment nicht auch noch deut­lich zu tief gestimmt gewe­sen. Nee, das war pein­lich, fand ich – da darf man auch mal eine Kon­ser­ven-Trom­pe­te nut­zen.

Wenn ich an einem Punkt beim ML – ich grei­fe hier auf das Wort “assig” vom Frei­tag zurück – wirk­lich ange­pißt war, dann beim OMD-Kon­zert. Mehr­fach hat­ten wir an dem Wochen­en­de das The­ma, daß sich Men­schen für eine spä­ter auf­tre­ten­de Band weit nach vor­ne vor die Büh­ne stell­ten, dann aber schlicht­weg stör­ten, weil sie die Künst­ler, die gera­de ablie­fer­ten, nicht moch­ten: Reden, tan­zen, Wit­ze machen, rein- und raus­ren­nen. Und sol­che Leu­te hat­ten wir bei OMD vor uns. Eine Grup­pe mit Ramm­stein- und Held­ma­schi­ne-T-Shirts, das sei mal so neu­tral erwähnt. Eine Frau, mir extrem unsym­pa­thisch, stör­te dau­ernd, tanz­te durch die Rei­hen, ver­arsch­te schlicht­weg die Band. Beim Weg­ge­hen sag­te Cor­ri-May: da ver­än­dert sich was mit dem Publi­kum, das hier­her­kommt. Mei­ne Rede.
Natür­lich war die­se besag­te Grup­pe für Sal­ta­tio Mor­tis soweit vor­ne. Aber es hät­te auch spä­ter noch die Mög­lich­keit gege­ben, nach vorn zu gehen, gera­de ent­lang der Rän­der. Sehr scha­de, wenn es nicht mehr zu Tole­ranz reicht. Ich mei­ne, ich sage auch, was ich den­ke, kri­ti­sie­re NDH oder Mit­tel­al­ter-Sub-Sub­kul­tur, weil mich das nicht tan­giert, aber ich ste­he nicht vor­ne und mache ande­ren Leu­ten das Kon­zert­er­leb­nis madig. Das gehört sich schlicht­weg nicht. Oder: das ist kei­ne Basis für eine Sze­ne, die sich sonst immer als so hilfs­be­reit und ver­ständ­nis­voll zeigt.
Mir ist klar, daß das Ein­zel­fäl­le sind; daher fra­ge ich mich auch, war­um mich das immer so auf die Pal­me bringt. Ver­mut­lich ist es so eine Art Har­mo­nie­be­dürf­nis – nicht im Sin­ne von “wir haben uns alle lieb”, son­dern “ich akzep­tie­re dich, wie du bist, und du akzep­tierst mich”.

OMD sind natür­lich auch – wie White Lies – so eine Band, an der sich Dis­kus­sio­nen zwangs­läu­fig ent­zün­den. Ein Freund schau­te sie im Live-Stream via ARTE und war vom Sound nicht begei­stert. Das schrieb auch jemand auf FB, aber da ist m.E. nichts dran. Musik per­fekt aus­ge­steu­ert, Musi­ker, die sym­pa­thisch sind und ‘ablie­fern’. Alle Hits – Elec­tri­ci­ty gleich an zwei­ter Stel­le – plus ein paar neue­re Wer­ke. Alles im glei­chen, unver­wech­sel­ba­ren Stil – genau dafür lie­be ich die Band. Und ja, das hat auch was damit zu tun, daß ich schon in der Tanz­schu­le um 1982 (ja, das habe ich mal gemacht, durch­aus gern, spä­ter sogar ohne zah­len zu müs­sen, weil zu wenig Jungs da waren – war fast wie VIP­Ca­ve…) zu Maid of Orleans den Wie­ner Wal­zer lern­te – und heu­te immer noch bei 30+ Grad auf dem Infield ste­he und die­se Musik, die über Jahr­zehn­te Bestand hat, genie­ße und feie­re. Ja, ich bin OMD-Fan, da ist es auch egal, ob Andy mal den Text falsch sing, shit hap­pens.

Zuletzt muß­te ich ent­schei­den: IAMX oder Sal­ta­tio Mor­tis. Sonn­tag­abend, drei schö­ne Tage mit unse­ren Freun­den R. und L. – wir beschlos­sen, uns Sal­ta­tio Mor­tis von ziem­lich zen­tral im Infield aus anzu­se­hen. Natür­lich ken­ne ich die Band vom Namen her… “Mit­tel­al­ter-Kram halt…” Aber dann brach ein musi­ka­li­sches Gewit­ter über mich her­ein, das sich echt gewa­schen hat­te. Holy shit, wie habe ich die­sen Auf­tritt genos­sen! Echt jetzt!

Ich sage es mal so: mir kam der Ver­gleich mit Net­flix-Seri­en in den Sinn. Ich schaue ja meist nur Filme/Serien aus dem Bereich Dys­to­pien. Ab und an beginnt man dann mal eine Staf­fel mit ande­rem The­ma, so aus Neu­gier, und merkt: ok… tol­le Schau­spie­ler, sehr gut besetz­te Rol­len, gute Kame­ra­ar­beit, per­fekt geschnit­ten, attrak­ti­ves The­ma und ein Gesamt-Paket, das mich für ein, zwei Staf­feln wirk­lich fas­zi­niert – ohne daß das eine Lieb­lings­se­rie wird.
So war das mit Sal­ta­tio Mor­tis. Sän­ger “Alea der Beschei­de­ne” AKA Jörg war von Beginn an mit einer aus­drucks­vol­len Prä­senz auf der Büh­ne: Schon der Ope­ner “We might be Giants” hol­te das Publi­kum ab. The­ma­tisch blieb man zunächst im mythi­schen Nor­den – hin zum Crowd­sur­fing im “Wikin­ger-Schlauch­boot”. Sehr berührt haben mich die Songs ‘Ich habe kei­ne Angst’ und ‘Ich schrei dei­nen Namen in die Nacht’- Wiki­pe­dia: “Die Tex­te wid­men sich der Kri­tik an der Obrig­keit und der Beto­nung von ideel­len Wer­ten.” So the­ma­ti­sier­ten die wei­te­ren Lie­der Frei­heit und ewi­ge Jugend, hin zum Spiel­manns­schwur vom bis­lang erfolg­reich­sten Album “Aus der Asche”. Viel Pyro­tech­nik, wie bei In Extre­mo, beglei­te­te die­se ein­drucks­vol­le Per­for­mance. Ein wirk­li­cher Hoch­ge­nuß, die­ses Kon­zert. Wohl­fühl­mo­men­te, Nach­denk­li­ches, Stau­nen und Ergrif­fen­heit…

Was für ein gigan­ti­scher Abschluß des M’era Luna 26!

Immer wie­der berührt es mich, wenn tau­sen­de von Men­schen dann im Halb­dun­kel dem Aus­gang zustre­ben. So schnell gehen schö­ne Momen­te vor­über – nichts hält sie, auch kein manch­mal etwas lau­ni­scher Bericht von Herrn Rush im Nach­hin­ein.

Nach einer ruhi­gen Nacht hat­ten wir bei der Heim­fahrt zwei­mal gro­ßes Glück: wir konn­ten über die B6 die wegen Unfall gesperr­te A7-Auf­fahrt Dri­s­pen­stedt umfah­ren und sind am Wald­brand nahe der A7 (in Nord­hes­sen, Bericht Tages­schau) so früh vor­bei­ge­fah­ren, daß wir nicht von der zwölf­stün­di­gen Voll­sper­rung der Auto­bahn betrof­fen waren…

Dann die Über­le­gun­gen zu 2027, weil man die “Wagenburg”-Tickets ja sofort kau­fen muß. Nein, kein ML für uns näch­stes Jahr: die Band-Ankün­di­gun­gen pas­sen nicht und wir wer­den näch­stes Jahr ver­mut­lich ande­re Urlaubs­zei­ten ein­pla­nen müs­sen als in den letz­ten Jah­ren. Aktu­ell ist nur das Amphi gesetzt.

Nach­trag: Es gab unter den Dis­kus­sio­nen auf Face­book auch eini­ge zum The­ma “Kin­der auf dem M’era Luna” bzw. auf Festi­vals gene­rell. Ich hat­te das ja beim Amphi her­vor­ge­ho­ben: die Klei­nen mit ihrem Gehör­schutz in der ersten Rei­he vor der Büh­ne – wie schön, das zu sehen. Nun wur­den in den Kom­men­ta­ren auf FB (ML Grup­pe) Stim­men laut, die die Anwe­sen­heit von Kin­dern kri­tisch sehen. Wäh­rend eini­ge wirk­lich sagen: ich mag kei­ne Kin­der, die sol­len weg­blei­ben, wei­sen ande­re auf die mög­li­che Bela­stung der Kin­der durch so ein Mas­sen-Event hin. Da schreibt jemand, er habe “ver­nach­läs­sig­te” Kin­der gese­hen, mit Son­nen­brand z.B. Oder Kin­der, denen man anse­hen konn­te, daß sie sich nicht wohl­füh­len oder sich lang­wei­len. Kras­se­ste Anmer­kung: vor der Büh­ne hät­ten eine Mann und eine Frau “sexu­el­le Hand­lun­gen” voll­zo­gen – in Sicht­wei­te von jün­ge­ren Kin­dern.

Was habe ich gese­hen? Ein Jun­ge, der mit­ten im Publi­kum auf dem Boden sit­zend mit der Switch spiel­te. Kin­der im Schat­ten, müde wir­kend. Kin­der ohne Gehör­schutz. Ein Jun­ge, der spät abends im Bol­ler­wa­gen von den Eltern an uns vor­bei­ge­zo­gen wur­de: wir haben ihm gewun­ken – auf­ge­ris­se­ne Augen, Star­ren, kei­ne Reak­ti­on – der war ‘durch’.

Viel­leicht noch etwas zum The­ma Sexua­li­tät: Festi­vals wie Amphi und M’era sind kei­ne BDSM- & Fetish-Festi­vals, auch wenn es gro­ße (?) Über­schnei­dun­gen gibt. 99 oder 2000 beim WGT hat­te auch ein Paar Sex auf der Wie­se, aber da waren kei­ne Kin­der… Damals war für mich klar: sol­che Events sind für Voll­jäh­ri­ge. Dann wur­de die Sze­ne älter, und eini­ge Leu­te brin­gen ihre (klei­nen) Kin­der mit.

Wir waren vor Jah­ren mit unse­rem damals 13jährigen Sohn beim E‑tropolis. Ich glau­be, selbst mit 13 war er nicht so ganz dar­auf vor­be­rei­tet, was er da zu sehen bekam.

Ich schrei­be mal mei­ne Mei­nung: Auch wenn ich die Anwe­sen­heit von Kin­dern beim Amphi posi­tiv her­vor­hob, waren mei­ne Ein­drücke beim ML ten­den­zi­ell nega­tiv. Beim Nach­den­ken dar­über bin ich wie­der eher zum Schluß gekom­men, daß es eine Alters­gren­ze geben soll­te. Die 14 Jah­re beim ML sind eine Emp­feh­lung; Eltern kön­nen das für sich aus­le­gen.

Ich wür­de mal sagen, man soll­te viel­leicht die 14, die ja auch mit Straf- und Reli­gi­ons­mün­dig­keit zusam­men­fällt, als Gren­ze neh­men: kei­ne jün­ge­ren Kin­der auf einem sol­chen Festi­val. In den Dis­kus­sio­nen gab es aber auch Vor­schlä­ge Rich­tung 16 oder Voll­jäh­rig­keit.
Viel­leicht hat ja jemand Lust, sei­ne Gedan­ken dazu zu schrei­ben.

Anson­sten war es ein ent­spann­tes Wochen­en­de. Viel­leicht nur ein sub­jek­ti­ver Ein­druck, aber ich fand die Besu­cher (so vom Blick in die Run­de) wie­der etwas ’schwär­zer’ als im Vor­jahr. Letz­tes Jahr hat­te ich ja geschrie­ben, daß das M’era Luna für mich eher so ein “Alter­na­ti­ve Music Fest” ist, statt ein Event der Schwar­zen Sze­ne. Heu­te wür­de ich das so nicht (zu laut) sagen, viel­leicht aber auch, weil so vie­les an dem Wochen­en­de paß­te und ich durch­aus ent­spannt war. Und von The Beau­ty of Gemi­na als “Not­lö­sung” für Vel­ja­nov war ich mehr als begei­stert. Ich den­ke, leben und leben las­sen, das ist wich­tig, auch wenn ich manch­mal so ein paar gate­kee­ping-Aspek­te raus­hän­gen las­se. Ich ände­re nichts. Ich kann für mich defi­nie­ren, was ‘Sze­ne’ aus­macht, aus­ma­chen könn­te, aber das fin­de ich nicht bei Mas­sen­fe­sti­vals wie dem ML. Viel­leicht bräuch­te ich statt VIP­Ca­ve sowas wie eine Old­Geezer­s­Ca­ve… 😉

Ich zie­he das raus, was mir wich­tig ist. Rush out.

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