Jack­son – The Haun­ting of Hill Hou­se (Buch)

“Silence lay ste­adi­ly against the wood and stone of Hill Hou­se, and wha­te­ver wal­ked the­re, wal­ked alo­ne.”

Shir­ley Jack­sons „Haun­ting of Hill Hou­se“ ist einer der Klas­si­ker der Hor­ror­li­te­ra­tur, obwohl das Werk schon eini­ge Jah­re auf dem Buckel hat (1959). Das wie­der­um merkt man der Spra­che im eng­li­schen Ori­gi­nal an, die z.T. alter­tüm­lich wirkt und nicht immer flüs­sig zu lesen ist. Ande­rer­seits hat Jack­son ein fei­nes Gespür für den Ablauf und das Ver­fas­sen von Dia­lo­gen, so daß eben doch ein leben­di­ger Text ent­stan­den ist.

Wir erfah­ren zu Anfang, daß Dr. Mon­ta­gue unter­su­chen möch­te, wie sich ein als Spuk­haus ver­stan­de­nes Gebäu­de auf Gäste, die dort leben, aus­wirkt. Er lädt ver­schie­de­ne Per­so­nen für einen drei­mo­na­ti­gen Som­mer­auf­ent­halt ein, zwei Frau­en (Ele­a­n­or & Theodo­ra), die bereits frü­her mit para­nor­ma­len Phä­no­me­nen kon­fron­tiert waren, und Luke, einen Ver­tre­ter der Eigen­tü­mer­fa­mi­lie. Jack­son – The Haun­ting of Hill Hou­se (Buch) wei­ter­le­sen

We have always lived in the Cast­le (Jack­son)

Der Text von Shir­ley Jack­son, eher län­ge­re Erzäh­lung als Roman, war der letz­te, der vor ihrem Tod ver­öf­fent­licht wur­de (1962). Mir wur­de gera­ten, ihn ohne Vor­kennt­nis­se zu lesen, somit wuß­te ich nicht, was mich erwar­te­te. Letzt­lich habe ich auf ein Hor­ror-Ele­ment gewar­tet, das nicht ein­traf: es ist eine Art Mystery-Erzäh­lung. Ich muß dazu in gro­ben Zügen spoi­lern…

Ich glau­be, daß die psy­cho­lo­gi­sche Deu­tung die wich­ti­ge­re ist, ins­be­son­de­re weil lt. Wiki­pe­dia die Autorin selbst unter Ago­ra­pho­bie litt, also der Unfä­hig­keit sich auf offe­nen Plät­zen mit vie­len Men­schen zu bewe­gen.
Die­ser Zug an ihr fin­det sich in gleich zwei von drei Haupt­cha­rak­te­ren. We have always lived in the Cast­le (Jack­son) wei­ter­le­sen

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