Goth vs Post­punk

Ich möch­te auf einen sehr inter­es­san­ten Arti­kel von “The Blog­ging Goth” hin­wei­sen, der mit “Goth needs to defend its ter­ri­to­ry” beti­telt ist. Der Autor weist dar­auf hin, daß Goths das gera­de wie­der sehr aktu­el­le Label “Post­punk” zurück­wei­sen und “ihre” Musik als GOTH rekla­mie­ren sol­len.

“Why does any of this mat­ter, you might ask yours­elf, becau­se who cares about labels? I’d argue it mat­ters becau­se if Goth is to have a future as a music sub­cul­tu­re rather than a fashion label for how peo­p­le dress, it needs to cla­im its own music back and start iden­ti­fy­ing its own influence on other sub­cul­tures.”

Lese­emp­feh­lung!

Nach­trag: Ja, ich hat­te kei­nen Kom­men­tar geschrie­ben, weil ich das schnell wäh­rend der Arbeit gepo­stet habe. Ich stim­me dem Autor zu: Goth muß mehr sein als Mode und Schmin­ke. Und ja, ich höre seit 2–3 Jah­ren auch ganz viel zu ‘Post­punk’, der ja gera­de sowas von in sei. Das ist zum Teil rich­tig gute Musik, aber es ist auch rich­tig, daß das nicht unbe­dingt als ‘goth’ gela­be­led wird. Der Autor erwähnt Leba­non Hano­ver – die müs­se die Gothic-Sze­ne als ‘goth’ ver­ein­nah­men. Aber: sag­te die Band nicht, daß sie sich gera­de nicht als Gothic ver­steht? Man kann nie­man­den ver­ein­nah­men, der das nicht will. Aber man kann sehr wohl das Label Goth neben ‘Post­punk’ und ande­re stel­len. Doch wer soll es tun? Wer, wenn der Nach­wuchs in der Gothic-Sze­ne eher aus­bleibt? Daher ist das eine gute For­de­rung, an deren Umset­zung es wohl schei­tern wird.

Cold Hear­ted Festi­val 2024

Aktua­li­siert 7.2.24

Das Cold Hear­ted Festi­val (Face­book) fand m.W. erst­ma­lig im Jahr 2022 statt, geht somit in die­sem Jahr in die 3. ‘Auf­la­ge’. Gestar­tet war man im Alten Schlacht­hof in Dres­den. In die­sem Jahr wird es erst­ma­lig eine par­al­le­le Ver­an­stal­tung im Matrix in Bochum geben.

Das Festi­val wird beschrie­ben als ‘Inter­na­tio­nal Cold Wave & Post Punk Con­ven­ti­on’, was schon ziem­lich edel klingt.

2022 waren in Dres­den ‘am Start’: Leba­non Hano­ver, Ash Code, The KVB, Dark, Selo­fan, Rue Ober­kampf, Buzz Kull, Bleib Modern, Bra­go­lin, NNHMN, Bed­less Bones – hier das After­show Movie.

2023 waren die­se Künst­ler dabei: She Past Away, Visi­on Video, Fore­ver Grey, Kon­tra­vo­id, Minuit Machi­ne, Syzy­gyx, Die Selek­ti­on, Agent Side Grin­der, Geo­me­tric Visi­on, Plo­ho, Mil­li­ken Cham­ber – hier das After­show Movie.

Ja, und in 2024 wer­den Leba­non Hano­ver in Dres­den als Head­li­ner auf­tre­ten,- nein, hier gab es eine Ände­rung: Für Leba­non Hano­ver paßt der Ter­min nicht in ihren Tour­ab­lauf; sie erklär­ten, da gar nicht in D zu sein. Somit erset­zen KITE aus Schwe­den LH in Dres­den.

In Bochum sind Linea Aspe­ra Head­li­ner. Für Bochum, wo ich auch anwe­send sein wer­de, sind noch bestä­tigt: Twin Tri­bes, Ren­dez-Vous, Nürn­berg und Rue Ober­kampf. Lei­der scheint es nach jet­zi­gem Stand (17.1., Festi­val-Home­page, 6.2., Mon­key­press) so zu sein, daß mehr Bands in Dres­den auf­tre­ten, somit das Pro­gramm dort evtl. etwas attrak­ti­ver sein dürf­te. Ins­be­son­de­re Kal­te Nacht hät­te ich gern in Bochum gese­hen…

Tickets (für Bochum) gibt es für 50€ via Even­tim.

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