An Jims Grab

Début.
Paris, Père Lachai­se,
an Jims Grab, frem­de, ein­la­den­de Welt,
die mich mit Leben erfül­len möch­te.
Inti­mi­tät,
die Stadt pro­sti­tu­iert sich für alle,
scha­de, wie­vie­le nicht ver­ste­hen,
wie­so er starb. An Jims Grab wei­ter­le­sen

Sonn­tag­abend, ver­klin­gend

Orange, Nacht
Nacht in Oran­ge

Sonn­tag­abend
ver­klin­gend.
Auf einem Park­deck über der Stadt
in der Lee­re dunk­len Gei­stes.
Wind streicht durchs Haar, zärt­lich,
unter Later­nen, die für nie­man­den leuch­ten.

In schwar­ze Wol­ken rei­chen
fein­glied­ri­ge, freund­li­che Anten­nen,
selig emp­fan­gend,
und Fern­se­her glü­hen hin­ter
prü­den Gar­di­nen
klei­ner, gel­ber Fen­ster.
Men­schen, dort ver­sun­ken,
ein­ge­pfercht.
Der Besuch wird nicht kom­men,
die Erlö­sung ist noch nicht bezahlt. Sonn­tag­abend, ver­klin­gend wei­ter­le­sen

Ich wan­der­te heu­te

Ich wan­der­te heu­te
durch über­schie­ßen­de Rei­fe,
die, am Boden lie­gend,
das Getier der Fäul­nis anzog.

Som­mer­en­de.
Über Wege,
von üppi­gem Grün über­wu­chert,
zieht es in den Mut­ter­schoß der Natur.
Ruhe suchend;
in der Zeit, die über­quillt.
Ern­te­ge­ruch in der Luft.

Die rei­fe Frucht ver­dorrt,
fällt zur Erde, wird ver­ge­hen.
Ver­schwen­dung, sagen wir,
wäh­nen Über­fluß sinn­los.
Ord­nung wird
aus Unter­gang ent­ste­hen.

[© Rush / V. Wag­ner]

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