Sum­mer is the gothest time?

‘post­pun­kon­line’ hat auf Insta gepo­stet: “sum­mer is actual­ly the gothest time of the year, becau­se it is the time that we goths suf­fer the most, which is goth”

Schmun­zelnd habe ich das für mich erst­mal mit “nö” kom­men­tiert… 😉

Ich mer­ke, daß bei einem sol­chen The­ma die sprich­wört­li­chen zwei Her­zen in mei­ner Brust schla­gen. Zur Erklä­rung: ich ken­ne aus mei­ner Kind­heit, aus Fami­li­en­ur­lau­ben vor allem die Nord­see – und damit das Wet­ter-Poker: ent­we­der wirk­lich warm oder zwei Wochen mit viel Regen – sprich: “Som­mer­ur­laub im Ost­frie­sen­nerz”.
Spä­ter, in den 90ern, war ich mehr­fach in Schwe­den im Urlaub – bei glei­chen Wet­ter­be­din­gun­gen. Ich erin­ne­re mich an eine Woche bei durch­ge­hend knapp 30°C, aber doch eher an tage­lan­gen Regen – im Hoch­som­mer, ver­bun­den mit der alles durch­drin­gen­den Feuch­tig­keit, dem mod­ri­gen Geruch von Zelt und Ruck­sack im Auto usw. Aber das war halt “nor­mal”, das habe ich nicht hin­ter­fragt, weil mein Herz an Schwe­den hing. Sum­mer is the gothest time? wei­ter­le­sen

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