Der Exor­zist: Bekennt­nis (Film-Ankün­di­gung)

Die übli­chen Hor­ror- und Film­por­ta­le pfei­fen es wie die sprich­wört­li­chen Spat­zen von den Dächern: es wird eine (wei­te­re) fil­mi­sche Fort­set­zung des Exor­zi­sten geben. Der von David Gor­don Green gedreh­te Film (The Exor­cist: Belie­ver) star­tet am 12.10.23 in den Kinos; das Dreh­buch stammt von Peter Satt­ler.
Ja, es soll sogar eine Tri­lo­gie wer­den, wobei Film­starts erfah­ren haben will, daß evtl. nur Teil 1 ins Kino kommt, die bei­den ande­ren Tei­le nur über einen Strea­ming­dienst zu sehen sein sol­len.

Darf man gespannt sein? Zunächst muß ich geste­hen, daß ich kei­nen der bis­he­ri­gen Fil­me von Green ken­ne; er scheint zuletzt inten­siv am Hal­lo­ween-Fran­chise gear­bei­tet zu haben. All die­se (Tee­nie-) Slas­her-Fil­me sind nicht mein Ding. (Ich hat­te zunächst so ver­stan­den, daß er auch “Bones and All” gedreht hat, was ziem­li­che Vor­schuß-Lor­bee­ren für das neue Pro­jekt bedeu­tet hät­te, aber da hat­te ich mich ver­tan: er war in einer Neben­rol­le zu sehen.)

Und so ganz neu ist die Fort­set­zungs­the­ma­tik ja auch nicht. Den­ken wir an die Ama­zon-Serie “Der Exor­zist”, die ab 2016 aus­ge­strahlt und nach nur zwei Staf­feln ein­ge­stellt wur­de. Hier­zu gibt es im Blog einen län­ge­ren Bei­trag, v.a. weil ich die erste Staf­fel für gran­di­os hal­te (mit 1 bewer­tet, also bes­ser als der Ori­gi­nal-Film), wäh­rend die zwei­te Staf­fel so grot­tig war, daß die Ein­stel­lung nur eine Fra­ge der Zeit war). Aber: die Regis­seu­re, die die erste Staf­fel nach der Idee von Jere­my Sla­ter gedreht haben, waren in der Lage, an Mut­ter und Toch­ter MacNeil anzu­knüp­fen und die Geschich­te sehr span­nend fort­zu­füh­ren.

Und auch der Pre­quel “Exor­zist: Der Anfang” war für mich gegen­über dem Exor­zist der bes­se­re Film – oder sagen wir: wür­di­ger Nach­fol­ger. Also es gibt sicher­lich Poten­ti­al für gute Fort­set­zun­gen.

Inwie­weit es hilf­reich / ziel­füh­rend ist, die nun 90jährige Ellen Burs­tyn (Chris MacNeil) zu enga­gie­ren, wird sich zei­gen.

Auch die Fra­ge, ob man unbe­dingt eine Tri­lo­gie dre­hen muß, steht im Raum. Man den­ke an den “Hob­bit”, der auf Tri­lo­gie-Län­ge gestreckt wur­de und dadurch nicht an die erzäh­le­ri­sche Dich­te der Herr-der-Rin­ge-Tri­lo­gie her­an­reich­te. Da ist auch sicher noch viel im Fluß: floppt der erste Film, wird es mög­li­cher­wei­se kei­ne Fort­set­zun­gen oder nur sol­che im Strea­ming geben. Ist der erste Film ein Mega-Erfolg, könn­ten es auch die Fort­set­zun­gen ins Kino schaf­fen.

Ins­ge­samt ist aktu­ell noch zu wenig bekannt über die­se “Fort­set­zung”. Ich aktua­li­sie­re die­sen Bei­trag, wenn ich mehr weiß.

Nach­trag 27.7.23: Nun ist ein Trai­ler online. Zwei Freun­din­nen, ein wei­ßes Mäd­chen namens Cathe­ri­ne (Oli­via Mar­cum), wohl geca­sted, um wie Regan aus­zu­se­hen, und ein schwar­zes (Lidya Jewett) ver­schwin­den drei Tage im Wald und kom­men ver­än­dert zurück. Ellen Burs­tyn hat ihren Auf­tritt als alte Chris MacNeil. Sie sagt so etwas wie: alle Reli­gio­nen haben Ritua­le, um Beses­sen­heit zu bekämp­fen und “sie wer­den alle gebraucht”. Hmmm… Ich bin gespannt, wie nah der Film tat­säch­lich am kath. Exor­zis­mus dran­bleibt.

Nach­trag 6.9.23: Zwei­ter Trai­ler online. Trig­gert mich kaum, aber ich weiß noch nicht so genau, wie­so das, was ich sehe, kei­ne Vor­freu­de aus­löst.

4 Gedanken zu „Der Exor­zist: Bekennt­nis (Film-Ankün­di­gung)“

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