Wo boom(er)t die Schwar­ze Sze­ne?

Wochen­lang habe ich zwi­schen Mai und Juli über­legt, etwas dazu zu schrei­ben, war­um es hier im Blog so ruhig ist. Ich wuß­te nicht, wie ich anfan­gen soll­te. Dann habe ich Anfang Juli einen ellen­lan­gen Arti­kel geschrie­ben, der aber wie ein ‘rant’ rüber­kam und eher doch grot­tig war.

Dann ging für mich die “Festi­val-Sai­son” mit dem Sams­tags­be­such auf dem Amphi los. Und wie so oft, auch in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, lösen sich Zwei­fel an dem, was ich bin und tue, in (schwar­zem Rauch) Luft auf, wenn ich EUCH, die Andern in die­ser Sze­ne sehe und erle­be. Da mer­ke ich dann, wie sich mei­ne zurück­ge­zo­ge­ne Lebens­wei­se manch­mal auf mei­ne Psy­che aus­wirkt. Ich will also nun noch ein­mal mit mode­ra­te­ren Wor­ten schil­dern (Ok, eigent­li­chen Arti­kel nur umge­schrie­ben…), was mich der­zeit an der “Schwar­zen Sze­ne” zwei­feln läßt. Wo boom(er)t die Schwar­ze Sze­ne? wei­ter­le­sen

Gothic als Lebens­stil

“In den Neun­zi­gern gab es die­ses Revi­val – auf ein­mal inter­es­sier­ten sich unglaub­lich vie­le Leu­te für unse­re Musik und unse­re Klei­dung. Die Sze­ne rück­te ein gewal­ti­ges Stück in Rich­tung Main­stream. Man kann heu­te gar nicht mehr von einer Jugend­kul­tur spre­chen. Die Prot­ago­ni­sten, die von Anfang an dabei waren, ste­hen jetzt kurz vor der Ren­te. Gothic ist heu­te eher ein Lebens­stil, für den sich Men­schen jedes Alters und aller gesell­schaft­li­chen Schich­ten ent­schei­den.”

Alex­an­der Nym, Süd­deut­sche, 18.5.13

(Man beach­te, das ist nun 10 Jah­re her. “Die Sze­ne” steht qua­si am glei­chen Punkt wie damals.)

Kei­ne jugend­kul­tu­rel­le Schwar­ze Sze­ne mehr

Ich bin vor eini­ger Zeit schon­mal auf das Altern der Sze­ne ein­ge­gan­gen. Nun habe ich ein Inter­view gefun­den, das Kul­tur­anthro­po­lo­ge Mar­kus Tau­schek, Uni Frei­burg, 2018 der Stutt­gar­ter Zei­tung gege­ben hat: Die Gothics wer­den älter. Kann man bei Bedarf selbst lesen; ich hebe nur das für mich Wich­ti­ge her­aus.

Der Wis­sen­schaft­ler basiert sei­ne Aus­sa­gen auf Besu­chen bei den drei gro­ßen Events: WGT, Amphi, M’era Luna (wohl im Jahr 2017 oder wie­der­holt). Kei­ne jugend­kul­tu­rel­le Schwar­ze Sze­ne mehr wei­ter­le­sen

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