Die Hei­li­ge Nacht

Regen fällt auf Stra­ßen dun­kel­ster Nacht.

Freud­lo­se fahl­gel­be Fen­ster stie­ren,

rote Wan­gen hin­ter einer Gar­di­ne, ver­zerrt durch Näs­se.

Kin­der­la­chen – Lachen des Win­des im Dach­stuhl,

Engels­mu­sik erreicht kein totes Radio, tot­ge­wünscht.

Abge­schot­tet, ohne Ohren, Augen,

ein­ge­schlos­sen mit der Trau­er, der tie­fe­ren Trau­er

in der rei­nen, hel­len Zeit.

“Oh, du Fröh­li­che, oh, …”

[© Rush / V. Wag­ner]

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