Zu alt für die Sze­ne? Ein Kom­men­tar

In einem Video ging Orphi Eulen­forst der Fra­ge nach, wann und ob man grund­sätz­lich zu alt für die Sze­ne sein kann. Sie benennt dabei drei Fak­to­ren, die sie dis­ku­tiert. Ich möch­te das aus mei­ner Sicht kom­men­tie­ren.

1. – der Main­stream, der bei zuneh­men­den Fal­ten und grau­en Haa­ren (der ’schwar­zen’ Per­son) fragt, ob man denn noch immer ‚Rebel­li­on‘ gegen die Gesell­schaft betrei­ben wol­le. Ich sehe das hier etwas anders als Orphi, denn für mich ist die Sze­ne eine Form von Rebel­li­on gegen die Gebräu­che einer Mehr­heits­ge­sell­schaft, die ja ihrer­seits stän­dig im Wan­del ist. Somit ist es ohne Fra­ge, daß mich kein ‚Main­stream­ler‘ von die­sem The­ma ‚Schwar­ze Sze­ne‘ abbrin­gen könn­te – I just don’t care. Aber: für mich ist Sze­ne eben nicht nur Kon­zer­te und Festi­vals, son­dern ein grund­sätz­li­ches Lebens­ge­fühl, ein „Anders-Schau­en“ auf die bun­te Welt ‚da drau­ßen‘. Und: ich tra­ge zwar oft Schwarz, bin aber nicht grund­sätz­lich als ‘Sze­ne-Mit­glied’ z.B. in beruf­li­chen Ter­mi­nen erkenn­bar. Ich mach mein Ding, der Main­stream seins – paßt. Nur: komm mir nicht ins Gehe­ge, Freund!
Zu alt für die Sze­ne? Ein Kom­men­tar wei­ter­le­sen

Kei­ne jugend­kul­tu­rel­le Schwar­ze Sze­ne mehr

Ich bin vor eini­ger Zeit schon­mal auf das Altern der Sze­ne ein­ge­gan­gen. Nun habe ich ein Inter­view gefun­den, das Kul­tur­anthro­po­lo­ge Mar­kus Tau­schek, Uni Frei­burg, 2018 der Stutt­gar­ter Zei­tung gege­ben hat: Die Gothics wer­den älter. Kann man bei Bedarf selbst lesen; ich hebe nur das für mich Wich­ti­ge her­aus.

Der Wis­sen­schaft­ler basiert sei­ne Aus­sa­gen auf Besu­chen bei den drei gro­ßen Events: WGT, Amphi, M’era Luna (wohl im Jahr 2017 oder wie­der­holt). Kei­ne jugend­kul­tu­rel­le Schwar­ze Sze­ne mehr wei­ter­le­sen

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