Jüdi­scher Fried­hof Mainz

Jüdi­sche Fried­hö­fe in Deutsch­land sind oft aus Schutz­grün­den nicht öffent­lich zugäng­lich. Für den Main­zer Fried­hof “Am Juden­sand” ändert sich dies nun nach der Ein­wei­hung des neu­en Besu­cher­zen­trums Sali-Levi-Haus am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de. Wäh­rend Juden aus aller Welt die­sen Fried­hof besucht haben und ihn lt. SWR-Bericht (län­ge­rer Arti­kel bei Mainz.de) als Pil­ger­stät­te sehen, haben ihn vie­le Main­zer noch nicht erlebt.

Das ändert sich nun, da der Fried­hof an vier Tagen der Woche im Rah­men einer “behut­sa­men Öff­nung” ohne Vor­anmel­dung besuch­bar sein wird. Aber auch dann gilt: nur die offi­zi­el­len Wege dür­fen began­gen wer­den; ein Abwei­chen von die­sen, wie auch Berüh­ren der Grab­stei­ne, ist ver­bo­ten. Dabei wei­ter beach­ten: Män­ner müs­sen beim Besuch zwin­gend eine Kopf­be­deckung tra­gen; das muß kei­ne klas­si­sche Kip­pa sein.

Soweit ich her­aus­fin­den konn­te, ist der Fried­hof Mitt­woch, Don­ners­tag, Frei­tag und Sonn­tag von 9–18, ab Okto­ber von 10–17 Uhr geöff­net.

Somit besteht für nach wie vor Fried­hofs-affi­ne Goths die Mög­lich­keit, die beson­de­re Atmo­sphä­re (und Geschich­te -> Besu­cher­zen­trum) zu erle­ben.

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