No peace of mind for me

Düs­sel­dorf am Wochen­en­de. Ich sit­ze im Zug mit mei­ner Frau und einer Grup­pe von Freun­den, um zu einer bun­ten Schla­ger­ver­an­stal­tung auf einem Rhein­schiff zu fah­ren. *hust*
Ja, manch­mal muß man in einer Ehe Kom­pro­mis­se ein­ge­hen, zumal die­ser Freun­des­kreis mei­ner Frau “unse­re Musik” nicht teilt – sagen wir, “den Graf” ken­nen alle.

Von 1995 bis 2000 habe ich in Düs­sel­dorf gewohnt, in Ober­bilk hin­term Bahn­hof neben den Rot­licht-Eta­blis­se­ments. Ich wer­de in mei­ner geplan­ten Arti­kel­rei­he “Per­sön­li­che Musik­ge­schich­te” auf die Zeit kurz ein­ge­hen, weil sie für mich eine Inten­si­vie­rung in Sachen “schwarz” brach­te.

Wer kennt noch das Use­net? Damals gab es die Grup­pe de.soc.subkultur.gothic, in der ich als “rush–>” schrieb. Aus dem Kopf her­aus waren da Men­schen wie Nick­Knight, Uwe, eSpunkt, Dan­ny, Elli, Mar­cel, Başar, Jörg und die schö­ne “Hexe” – und natür­lich vie­le ande­re. Die FAQ zur Grup­pe sind noch online. Sie wur­de spä­ter wohl als Goog­le Group neu gegrün­det, aber da fin­den sich fast nur noch Postings wie “Skla­ve sucht tota­le Ver­skla­vung” 🙄. No peace of mind for me wei­ter­le­sen

First & Last & Always

Som­mer 1985 – end­lich Feri­en. Noch ein Jahr, dann Abitur, dann ver­mut­lich 15 Mona­te Wehr­dienst, dann Stu­di­um – das “Erwach­se­nen­le­ben” rück­te in greif­ba­re Nähe – ich war gera­de 18 gewor­den. Musi­ka­lisch war die Kern­zeit des “New Roman­tic” vor­bei (mehr dazu in einem spä­te­ren Bei­trag). Man hör­te nun Seicht­ge­spül­tes von Modern Tal­king oder San­dra. (Erin­nert ihr euch an “I’ll never be Maria Mag­da­le­na”? – ja, ich hab’s auch (heim­lich) mit­ge­sun­gen, aber bei Lay­la wei­ge­re ich mich.)

Da kam eines Tages ein Freund zu mir, mit dem ich näch­ste Woche mit küh­lem Jever auf 40 Jah­re Freund­schaft und sei­nen Geburts­tag ansto­ßen wer­de. Er arbei­te­te in einer Gie­ße­rei, und ich wuß­te, daß er immer mal wie­der Plat­ten (LPs, die­se Vinyl-Din­ger 😂 ) mit einem Kol­le­gen aus­tausch­te. Er kam also rein mit einer Plat­te unter dem Arm und sag­te gleich: “Hier mußt du rein­hö­ren! Geni­al!” First & Last & Always wei­ter­le­sen

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