Ich wan­der­te heu­te

Ich wan­der­te heu­te
durch über­schie­ßen­de Rei­fe,
die, am Boden lie­gend,
das Getier der Fäul­nis anzog.

Som­mer­en­de.
Über Wege,
von üppi­gem Grün über­wu­chert,
zieht es in den Mut­ter­schoß der Natur.
Ruhe suchend;
in der Zeit, die über­quillt.
Ern­te­ge­ruch in der Luft.

Die rei­fe Frucht ver­dorrt,
fällt zur Erde, wird ver­ge­hen.
Ver­schwen­dung, sagen wir,
wäh­nen Über­fluß sinn­los.
Ord­nung wird
aus Unter­gang ent­ste­hen.

[© Rush / V. Wag­ner]

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