“Dark­ness” zieht die Men­schen an

Ein für die Natio­nal Geo­gra­phic durch­aus beson­de­rer Arti­kel erschien am 16.6.25 in der deut­schen Aus­ga­be, wo man der Fra­ge nach­ging, war­um Men­schen vom Tod oder all­ge­mein ‘Dark Events’ ange­zo­gen wer­den (Link).

Dabei ver­weist man auf die For­schun­gen von James Ken­nell von der Uni­ver­si­ty of Surrey, Eng­land, der auf die­sem Gebiet Spe­zia­list ist. Expli­zit wird die Gothic-Sze­ne erwähnt, so bei der Defi­ni­ti­on von ‘Dark Events’, wo der ‘Darkness’-Faktor eben von der sym­bo­li­schen Bezie­hung zum Tod (in der Sze­ne) aus­geht, aber eben auch hin zum ech­ten Tod, zu ech­tem Leid. Ich las den Arti­kel wäh­rend mei­nes Tos­ka­na-Urlaubs, wo es etli­che klei­ne, noch mit­tel­al­ter­lich wir­ken­de Städt­chen gibt, die meh­re­re “Fol­ter Muse­en” unter­hal­ten. Die schau­ri­gen Instru­men­te zie­hen die Men­schen an. Es ist so ein Ding zwi­schen Fas­zi­no­sum und Ekel – auch Ekel gegen­über den Men­schen, die dies als Fol­ter­knech­te ande­ren antun.

Der Arti­kel ist lesens­wert. So geht es auch um den Begriff Tha­nat­op­sis, der das Bedürf­nis umreißt, den Tod ande­rer erle­ben zu kön­nen, was sicher eine der Moti­va­tio­nen für Hor­ror­fil­me ist. Dazu hat die Nat­Geo auch einen spe­zi­el­len Arti­kel online.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner