Delany – Hogg (Kurz­re­zen­si­on)

frreepik.com - 18+Bit­te beach­ten: Im Sin­ne des Jugend­schut­zes wei­se ich dar­auf hin, daß hier sen­si­ble Inhal­te eines Medi­ums (Film, Serie, Buch) bespro­chen wer­den. Der Text soll­te ab Voll­jäh­rig­keit gele­sen wer­den.

Samu­el R. Delany: Hogg

Spoi­lers!

Spä­te­stens seit der Ver­fil­mung von Roches “Feucht­ge­bie­te” waren Film und Roman­vor­la­ge in aller Mun­de. Man dis­ku­tier­te mehr oder weni­ger ange­ekelt über die beschrie­be­nen Prak­ti­ken. Ein Mann aus mei­nem Bekann­ten­kreis las den Roman in Etap­pen, weil er die Bil­der immer wie­der sacken las­sen muß­te. 😂
Er fand alles so eklig, daß er auch die Grund­satz­fra­ge stell­te: War­um “um alles in der Welt” muß man sol­che Din­ge zu Papier brin­gen?

Dage­gen ist Bukow­skis “Ich ging rüber und walk­te ihr die Tit­ten durch”, ein Zitat aus einem sei­ner Gedich­te, ziem­lich harm­los.

Die Wozu-Fra­ge kann man sich bei Hogg auch stel­len, das heißt: noch viel mehr, viel inten­si­ver. Gegen Hogg sind die Feucht­ge­bie­te ein sanf­tes Vor­spiel. Delany – Hogg (Kurz­re­zen­si­on) wei­ter­le­sen

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