Hell Hou­se Llc (Film)

Eine kur­ze Emp­feh­lung für einen unter­halt­sa­men Film aus dem Jahr 2015 (engl. Wiki­pe­dia), der ein­fach so für zwi­schen­durch wirk­lich ganz nett ist. 

Fünf jun­ge Leu­te, vier Män­ner, eine Frau, wol­len ein altes, leer­ste­hen­des Hotel, des­sen letz­ter Besit­zer sich dar­in erhängt hat, auf­mö­beln und in eine Gru­sel­haus-Attrak­ti­on umwan­deln, die pünkt­lich zu Hal­lo­ween eröff­nen soll. Zuerst ler­nen wir, daß bei der Eröff­nung etwas schief­ge­lau­fen ist, es zu einer Panik mit Toten und Ver­letz­ten kam. Das geht aus den Medi­en­be­rich­ten und einem You­Tube-Film her­vor, den ein Besu­cher hoch­ge­la­den hat­te. Doch dann wer­den Film­auf­nah­men von den fünf Betrei­bern gefun­den, die im Found-Foota­ge-Stil den Groß­teil des Films aus­ma­chen. Gen­re-gemäß hat man es mit ver­wackel­ten Auf­nah­men zu tun, mit viel Dun­kel­heit, punk­tu­el­len Licht­quel­len und etli­chen kurz im Bild auf­tau­chen­den „Wesen/Dingen“, die da nicht sein soll­ten. Dabei ist der Hin­ter­grund im Grun­de kom­plett ver­nach­läs­sig­bar, weil allein die Prä­sen­ta­ti­on des Films sei­nen Reiz aus­macht. Ja, da ist irgend­ei­ne Art von gei­ster­haf­tem Kult im Kel­ler zu Gan­ge, aber ganz viel Gru­sel wird dar­aus auf­ge­baut, daß sich die Hal­lo­ween-Deko, z.B. eine lebens­gro­ße Clowns-Pup­pe, plötz­lich ver­selb­stän­digt. Man kann auch ein paar opti­sche Anlei­hen von Blair Witch sehen, aber – wie gesagt – das ist ein schö­ner, gru­se­li­ger Film für zwi­schen­durch, den man sicher nicht inten­siv psy­cho­lo­gisch deu­ten muß, dafür ist er nicht gemacht. Und: am Anfang zieht er sich ein biß­chen – ein­fach dabei blei­ben und auf die FF-Auf­nah­men war­ten.

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