Fried­hofs­be­such

In mei­ner Jugend in den 80ern war Grab­pfle­ge noch ein beson­de­rer ‘Ehren­dienst’, der aber auch eine sozia­le Kon­ven­ti­on dar­stell­te: über unge­pfleg­te, ver­nach­läs­sig­te Grä­ber wur­de im Ort gere­det. Damals foto­gra­fier­te ich mit einer Minol­ta Spie­gel­re­flex-Kame­ra – zuerst der XG‑M, dann der X‑300 (Dias, ‘Licht­bil­der’ – kennt die noch jemand?). Da es mich damals schon auf Fried­hö­fe zog, ging ich gern an Aller­hei­li­gen, dem 1.11., abends nach Ein­bruch der Dun­kel­heit dort­hin, um das Lich­ter­meer zu foto­gra­fie­ren. An die­sem Tag besucht man tra­di­tio­nell ’sei­ne Toten’ – und die Fried­hö­fe haben eine hohe Anzahl an Grab­lich­tern, die man sonst so im Jahr nicht mehr sieht. Fried­hofs­be­such wei­ter­le­sen

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